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1906 bis 1945: Erste Arbeitsfelder

 

1906
Der „Katholische Krankenfürsorgeverein“ wird in Köln durch Erzbischof Antonius Kardinal Fischer und Dr. Heinrich Dreesmann, Chirurg und Chefarzt des St. Vincenz-Krankenhauses, gegründet. Examinierte Krankenpflegerinnen dürfen sich „Schwester“ nennen und erhalten eine eigene Tracht.

Vereinsabzeichen ist eine silberne Brosche, die Christus als barmherzigen Samariter darstellt. Die Inschrift lautet: „Gehe hin und tue desgleichen“ (Lukas-Evangelium, 10. Kapitel, Vers 36-37), bis heute der Leitgedanke der Schwesternschaft.

1911
Der Katholische Krankenfürsorgeverein schließt sich dem überkonfessionellen Roten Kreuz an, bleibt aber selbstständig. So verbindet sich die christlich-katholische Grundhaltung mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes.

1927
Der Katholische Krankenfürsorgeverein vom Roten Kreuz zählt mittlerweile 44 Schwestern und 21 Schülerinnen und stellt erstmals Pflegekräfte für die Universitäts-Ohrenklinik in Bonn. Dies ist der Beginn einer in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich ausgebauten und bewährten Zusammenarbeit mit den Bonner Universitätskliniken.

1931
Erster Auslandseinsatz einer Schwester des Vereins als Gemeindeschwester im Deutschen Heim in Lissabon.
Der Verein eröffnet ein eigenes Schwesternaltenheim in Köln-Lindenthal, Landgrafenstraße.

1937
Der Verein verliert durch das Reichsgesetz über das Deutsche Rote Kreuz vorübergehend seine Selbstständigkeit und wird umbenannt in DRK-Schwesternschaft „Köln“.

1944
Bomben und Feuer zerstören das „Mutterhaus“ und das Schwesternaltenheim in Köln.

1945
Aufgrund der inzwischen weitreichenden Zusammenarbeit mit den Bonner Universitätskliniken verlegt die Schwesternschaft ihren Sitz nach Bonn. Der Name Schwesternschaft „Köln“ e.V. bleibt jedoch vorerst bestehen.